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 Glasfaser-Ausbau im Kreis Heinsberg

Mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft – seit 2008 beschäftigt sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH im Auftrag des Kreises Heinsberg mit der Ertüchtigung der Telekommunikationsinfrastruktur. Nur durch eine schnelle, leistungsstarke und stabile Infrastruktur kann die Teilnahme an der fortschreitenden Digitalisierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen sichergestellt werden. In den vergangenen zehn Jahren wurde im Kreis Heinsberg durch privatwirtschaftliches Engagement der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH die Glasfaser-Infrastruktur im FttH/B-Ausbaumodell verlegt. Kreisweit haben bereits ca. 65% aller Liegenschaften einen Zugang zum Highspeed-Internet.

Ziele und Meilensteine des Kreises Heinsberg:

Bis Ende 2023 werden alle Haushalte und Unternehmen im Kreis Heinsberg eine Mindestversorgung von 30 Mbit/s aufweisen. Zur Erreichung dieses Zwischenziels konnten Fördermittel vom Bund und Land NRW akquiriert werden (nähere Informationen zum Förderprojekt „Weiße Flecken“ im Folgenden).

Neben dem geförderten Infrastrukturausbau forciert der Kreis Heinsberg auch den weiteren eigenwirtschaftlichen Gesamtausbau an. Dafür steht die WFG für den Kreis Heinsberg mbH im engen Kontakt mit den im Kreis aktiven Telekommunikationsunternehmen. Bis 2025 möchte der Kreis Heinsberg flächendeckend zum Gigabit-Kreis werden. 

Projektskizze „Breitbandförderprojekt Weiße Flecken“:

Im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Breitbandausbau möchte der Kreis Heinsberg in Zusammenarbeit mit allen zehn kreisangehörigen Kommunen die unterversorgten Adressen mit einer Glasfaserinfrastruktur versorgen.

Als unterversorgt gelten Adressen mit einer Download-Geschwindigkeit von weniger als 30 Mbit/s. Im Zusammenspiel von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW wurde dem Kreis Heinsberg eine Fördersumme von rund 30,7 Millionen Euro bewilligt.

Im Rahmen eines europaweit durchgeführten Ausschreibungsverfahren hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH das wirtschaftlichste Angebot abgeben und den Zuschlag für das Ausbauprojekt erhalten. Nach der Vertragsunterzeichnung im Juni 2021 und den weiteren notwendigen Projektplanungen ist der Baustart für März 2022 geplant.

Ca. 1.100 Adressen im Kreis Heinsberg erhalten einen Zugang zur zukunfts- und hochleistungsfähigen Glasfaser-Infrastruktur.

Projektverlauf:

Im Rahmen des Förderprojektes „Weiße Flecken“ hat der Kreis Heinsberg bereits 2018 ein Markterkundungsverfahren durchgeführt, um den genauen Umfang des aktuellen Förderbedarfes ermitteln zu können. Die Markterkundung zielte auf die Feststellung der Versorgungslage und der eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten der im Kreisgebiet aktiven Telekommunikationsunternehmen ab. Alle Adressen, die eine Downloadgeschwindigkeit von weniger als 30 Mbit/s aufwiesen und für die kein eigenwirtschaftlicher Ausbau gemeldet worden ist, sind als förderfähig eingestuft worden.

Basierend auf den Ergebnissen aus dem Markterkundungsverfahren wurden beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW Förderanträge gestellt, die anschließend in vorläufiger Zuwendungshöhe bewilligt worden sind.

Nach der Sicherstellung der Projektfinanzierung wurde die Versorgung der förderfähigen Adresspunkte öffentlich ausgeschrieben. Im Rahmen des Vergabeverfahrens hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau im Kreis Heinsberg erhalten.

Im Anschluss an die Zuschlagserteilung hat der Kreis Heinsberg beim BMVI und MWIDE Anträge auf Zuwendung in endgültiger Höhe gestellt, die am 03. Mai 2021 und 15. Juni 2021 bewilligt worden sind. Der Weg für die Realisierung des Infrastrukturprojektes wurde dadurch geebnet.

Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH hat bis Ende 2023 Zeit, die geförderte Glasfaser-Infrastruktur zu errichten und damit die „Weißen Flecken“ im Kreis Heinsberg zu reduzieren.

Projektplanung „Ausbaugebiete“:

Die Umsetzung des kreisweiten Förderprojektes erfolgt Kommune für Kommune. Das Kreisgebiet ist entlang der Rur in einen Nord- und einen Südteil gegliedert. In beiden Teilgebieten wird jeweils ein beauftragtes Tiefbauunternehmen den Infrastrukturausbau durchführen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass in mindestens zwei Kommunen gleichzeitig gebaut wird und das Umsetzungsziel bis Ende 2023 erreicht werden kann.

Nachdem die Netzfeinplanung seitens der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH abgeschlossen sind, werden passive Netzinfrastrukturen und aktive Netzkomponenten errichtet. Im Anschluss daran können die errichteten Glasfaser-Anschlüsse vermarkte und dem Endkunden angeboten werden.

 Sobald die Fein- und Zeitplanung vorliegt, informieren wir an dieser Stelle gerne darüber.

Projektfortschritt:

  • wird fortlaufend aktualisiert

Projektfinanzierung:

Das Förderprojekt „Weiße Flecken“ wird vom Bund und Land NRW kofinanziert.

Im Rahmen der öffentlichen Projektausschreibung waren die Telekommunikationsunternehmen verpflichtet in ihren Angebotsunterlagen eine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke (gesamte Investitionskosten minus kalkulierte Einnahmen) einzureichen. Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH hat mit ca. 30,7 Mio. € die kleinste Wirtschaftlichkeitslücke angegeben und den Projektzuschlag erhalten.

Die Wirtschaftlichkeitslücke wird zu 50% vom Bund (ca. 15,35 Mio. €) gefördert. Das Land NRW übernimmt als Kofinanzierer ca. 13,05 Mio. € - dies entspricht 42,57% der Wirtschaftlichkeitslücke. Die kreisangehörigen Kommunen ohne Haushaltssicherung beteiligen sich an den Projektkosten mit ca. 2,3 Mio. €.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung

atene KOM GmbH Bundesförderung Breitband

Zuständige Einrichtung

Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH
Klostergasse 17
52525 Heinsberg

Zuständige Kontaktpersonen

Herr Eßer:
Tel: +49 2452 13-1823
Glasfaser-Ausbau im Kreis Heinsberg

Mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft – seit 2008 beschäftigt sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH im Auftrag des Kreises Heinsberg mit der Ertüchtigung der Telekommunikationsinfrastruktur. Nur durch eine schnelle, leistungsstarke und stabile Infrastruktur kann die Teilnahme an der fortschreitenden Digitalisierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen sichergestellt werden. In den vergangenen zehn Jahren wurde im Kreis Heinsberg durch privatwirtschaftliches Engagement der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH die Glasfaser-Infrastruktur im FttH/B-Ausbaumodell verlegt. Kreisweit haben bereits ca. 65% aller Liegenschaften einen Zugang zum Highspeed-Internet.

Ziele und Meilensteine des Kreises Heinsberg:

Bis Ende 2023 werden alle Haushalte und Unternehmen im Kreis Heinsberg eine Mindestversorgung von 30 Mbit/s aufweisen. Zur Erreichung dieses Zwischenziels konnten Fördermittel vom Bund und Land NRW akquiriert werden (nähere Informationen zum Förderprojekt „Weiße Flecken“ im Folgenden).

Neben dem geförderten Infrastrukturausbau forciert der Kreis Heinsberg auch den weiteren eigenwirtschaftlichen Gesamtausbau an. Dafür steht die WFG für den Kreis Heinsberg mbH im engen Kontakt mit den im Kreis aktiven Telekommunikationsunternehmen. Bis 2025 möchte der Kreis Heinsberg flächendeckend zum Gigabit-Kreis werden. 

Projektskizze „Breitbandförderprojekt Weiße Flecken“:

Im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Breitbandausbau möchte der Kreis Heinsberg in Zusammenarbeit mit allen zehn kreisangehörigen Kommunen die unterversorgten Adressen mit einer Glasfaserinfrastruktur versorgen.

Als unterversorgt gelten Adressen mit einer Download-Geschwindigkeit von weniger als 30 Mbit/s. Im Zusammenspiel von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW wurde dem Kreis Heinsberg eine Fördersumme von rund 30,7 Millionen Euro bewilligt.

Im Rahmen eines europaweit durchgeführten Ausschreibungsverfahren hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH das wirtschaftlichste Angebot abgeben und den Zuschlag für das Ausbauprojekt erhalten. Nach der Vertragsunterzeichnung im Juni 2021 und den weiteren notwendigen Projektplanungen ist der Baustart für März 2022 geplant.

Ca. 1.100 Adressen im Kreis Heinsberg erhalten einen Zugang zur zukunfts- und hochleistungsfähigen Glasfaser-Infrastruktur.

Projektverlauf:

Im Rahmen des Förderprojektes „Weiße Flecken“ hat der Kreis Heinsberg bereits 2018 ein Markterkundungsverfahren durchgeführt, um den genauen Umfang des aktuellen Förderbedarfes ermitteln zu können. Die Markterkundung zielte auf die Feststellung der Versorgungslage und der eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten der im Kreisgebiet aktiven Telekommunikationsunternehmen ab. Alle Adressen, die eine Downloadgeschwindigkeit von weniger als 30 Mbit/s aufwiesen und für die kein eigenwirtschaftlicher Ausbau gemeldet worden ist, sind als förderfähig eingestuft worden.

Basierend auf den Ergebnissen aus dem Markterkundungsverfahren wurden beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW Förderanträge gestellt, die anschließend in vorläufiger Zuwendungshöhe bewilligt worden sind.

Nach der Sicherstellung der Projektfinanzierung wurde die Versorgung der förderfähigen Adresspunkte öffentlich ausgeschrieben. Im Rahmen des Vergabeverfahrens hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau im Kreis Heinsberg erhalten.

Im Anschluss an die Zuschlagserteilung hat der Kreis Heinsberg beim BMVI und MWIDE Anträge auf Zuwendung in endgültiger Höhe gestellt, die am 03. Mai 2021 und 15. Juni 2021 bewilligt worden sind. Der Weg für die Realisierung des Infrastrukturprojektes wurde dadurch geebnet.

Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH hat bis Ende 2023 Zeit, die geförderte Glasfaser-Infrastruktur zu errichten und damit die „Weißen Flecken“ im Kreis Heinsberg zu reduzieren.

Projektplanung „Ausbaugebiete“:

Die Umsetzung des kreisweiten Förderprojektes erfolgt Kommune für Kommune. Das Kreisgebiet ist entlang der Rur in einen Nord- und einen Südteil gegliedert. In beiden Teilgebieten wird jeweils ein beauftragtes Tiefbauunternehmen den Infrastrukturausbau durchführen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass in mindestens zwei Kommunen gleichzeitig gebaut wird und das Umsetzungsziel bis Ende 2023 erreicht werden kann.

Nachdem die Netzfeinplanung seitens der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH abgeschlossen sind, werden passive Netzinfrastrukturen und aktive Netzkomponenten errichtet. Im Anschluss daran können die errichteten Glasfaser-Anschlüsse vermarkte und dem Endkunden angeboten werden.

 Sobald die Fein- und Zeitplanung vorliegt, informieren wir an dieser Stelle gerne darüber.

Projektfortschritt:

  • wird fortlaufend aktualisiert

Projektfinanzierung:

Das Förderprojekt „Weiße Flecken“ wird vom Bund und Land NRW kofinanziert.

Im Rahmen der öffentlichen Projektausschreibung waren die Telekommunikationsunternehmen verpflichtet in ihren Angebotsunterlagen eine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke (gesamte Investitionskosten minus kalkulierte Einnahmen) einzureichen. Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH hat mit ca. 30,7 Mio. € die kleinste Wirtschaftlichkeitslücke angegeben und den Projektzuschlag erhalten.

Die Wirtschaftlichkeitslücke wird zu 50% vom Bund (ca. 15,35 Mio. €) gefördert. Das Land NRW übernimmt als Kofinanzierer ca. 13,05 Mio. € - dies entspricht 42,57% der Wirtschaftlichkeitslücke. Die kreisangehörigen Kommunen ohne Haushaltssicherung beteiligen sich an den Projektkosten mit ca. 2,3 Mio. €.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung

atene KOM GmbH Bundesförderung Breitband

Breitband, Glasfaser, Förderprojekt, FttH, FttB, Deutsche Glasfaser https://service.kreis-heinsberg.de:443/dienstleistungen-a-z/-/egov-bis-detail/dienstleistung/359381/show
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH
Klostergasse 17 52525 Heinsberg
Telefon +49 24 52 13-1810
Fax +49 24 52 13-1850

Herr

Eßer

+49 2452 13-1823