BIS: Suche und Detail

Machbarkeitsstudien Deponiegasfassung

Beschreibung

Deponie Gangelt-Hahnbusch
Die Kreismülldeponie Gangelt-Hahnbusch liegt nordwestlich der Stadt Geilenkirchen und verfügt über eine Fläche von ca. 15 ha und einem Volumen von ca. 1.66 Mio. m³. Die Deponie Hahnbusch wurde in 2005 plangenehmigt. Das heutige Deponiegelände am Hahnbusch wurde ursprünglich als Sand- und Kiesgrube genutzt und Mitte der 60er Jahre erfolgten die ersten Müllablagerungen. Auf der Deponie entsorgten bis 1997 die Städte Übach-Palenberg, Geilenkirchen, Heinsberg und die Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht ihren Haus- und Sperrmüll. Ab 1997 entsorgten hier auch die Städte Erkelenz, Hückelhoven, Wegberg und Wassenberg. Seit 2007 befindet sich die Deponie in der Stilllegungsphase. Die Deponie verfügt teilweise über eine mineralische Dichtung mit KDB als Basisabdichtung. Die Oberflächenabdichtung ist als Zwischenabdeckung temporär ausgeführt. Die Gaserfassung wurde 1997 in Betrieb genommen und besteht aus 36 vertikalen Gasbrunnen, 4 Gassammelstationen und einer Gasförderanlage und Hochtemperaurfackel. 2001 wurde ein BHKW mit 373 kWel installiert und 2013 gegen ein BHKW mit einer Leistung von 80 kWel ausgetauscht. Dieses wurde dann 2020 gegen ein 25 kWel BHKW ersetzt. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird der Zustand der Technik und der Betrieb am Standort aufgenommen und bewertet.
 
Deponie Wassenberg-Rothenbach
Die Kreismülldeponie Wassenberg-Rothenbach liegt westlich der Ortschaft Rosenthal, an der L117. Bei dem Deponiegelände handelt es sich um eine ehemalige Kiesgrube.  Bis Ende 1975 nutzte die Stadt Wassenberg das Gelände als Deponie, anschließend erfolgte die Übernahme der Deponie durch den Kreis Heinsberg. Auf der Deponie Rothenbach wurde bis 1997 Haus- und Sperrmüll der Städte Erkelenz, Hückelhoven, Wegberg, Wassenberg und Teilgebiete der Stadt Heinsberg abgelagert, die Deponie verfügt über eine Fläche von ca. 25 ha und einem Volumen von ca. 3,27 Mio. m³. Am 31.05.2005 endete der Ablagerungsbetrieb auf der Kreismülldeponie Rothenbach, seitdem befindet sich die Deponie in der Stilllegungsphase. Mit Ausnahme des Altbereiches verfügt die Deponie über eine Basisabdichtung bestehend aus einer mineralischen Abdichtung sowie teilweise einer Kombination aus mineralischer Dichtung mit KDB. Ein wesentlicher Teil der Deponie ist bereits mit einer qualifizierten Oberflächenabdichtung versehen, die restliche Fläche ist noch in der Planung bzw. Ausführung. Die Gasfassungs- und Nutzungsanlage wurde Ende 1992 in Betrieb genommen und besteht aus 66 Gasbrunnen, 7 Gassammelstationen, eine Hochtemperaturfackel und seit 2019 ein BHKW mit einer Leistung von 80 kWel. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird der Zustand der Technik und der Betrieb am Standort aufgenommen und bewertet.

Förderhinweis
Dieses Vorhaben wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Zuständige Einrichtungen

Zuständige Kontaktpersonen